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Geschrieben von Administrator   
Montag, 29. August 2005

Auf dieser Seite möchte ich nicht mehr wie bisher die Möglichkeit geben, einen individuellen PC zusammen zu stellen, sondern Empfehlungen für bestimmte Komponenten geben, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Die Erläuterungen sind teilweise etwas knapp, wer mehr wissen möchte, sollte sich die entsprechenden Seiten dieser Web-Site zu Gemüte führen.

Auf einer anderen Seite habe ich drei Konfigurationsbeispiele für unterschiedliche Anwendungssituationen zusammen gestellt.

1. Kernkomponenten: Mainboard, CPU, RAM

Mainboard: Hier habe ich mit Asus die besten Erfahrungen gemacht. Die Boards sind zwar etwas teurer, dafür haben sie aber eine gute Ausstattung und der Treiber- und BIOS-Support ist für längere Zeit garantiert. Mit Gigabyte und MSI macht man aber auch nichts falsch. Da auf den meisten Boards ohnehin die gleichen Chipsätze verbaut sin, hzalten sich die Leistungsunterschiede in engen Grenzen. Die Unterschiede liegen viel eher in der Verarbeitungsqualität, Haltbarkeit und Menge des Zubehörs.

CPU: Die Entscheidung zwischen AMD und Intel ist mehr eine Glaubens- als Fachfrage. Im Preis-Leistungs-Verhältnis sind AMD-CPUs etwas günstiger, aber das kommt stark aufs Anwendungsgebiet an.

RAM: Mittlerweile ist DDR-RAM Standard, bei moderneren Intel-Chipsätzen kommt auch schon DDR2-RAM zum Einsatz. Wichtig ist hierbei, auf die zur CPU/zum Chipsatz passende Taktfrequenz zu achten und Marken-RAM von Infinion, Micron oder Samsung zu verwenden.

2. Speichermedien: Festplatte, CD/DVD-ROM, Brenner

Festplatte: Ich verbaue in PCs meistens Platten von Seagate, aber die Geräte von Western Digital und Maxtor haben zurzeit auch einen recht guten Ruf. Wenn es mehr auf eine geringe Geräuschkulisse als auf Leistung ankommt, sollte man zu Festplatten von Samsung oder Hitachi greifen, wenn die Leistung im Vordergrund steht, sind eher Platten mit 10000 U/min angesagt, z.B. die Raptor-Serie von Western Digital. Aber auch die Datendichte (GB/Scheibe) sind eine wichtige Kenngröße für die Geschwindigkeit, denn je dichter die Daten gepackt sind, desto schneller können sie gelesen und geschrieben werden. Wenn das Board es unterstützt, sollte man zu Serial-ATA-Platten greifen.

CD-ROM/DVD: So dusslig es klingen mag: Nehmt ein langsames Laufwerk! Die schnellen sind teilweise sowas von laut, dass man sich vorkommt wie auf der Baustelle. Natürlich sollte man auch darauf achten, ein Markenlaufwerk, etwa von Taec, Toshiba oder Pioneer, zu kaufen, die sind auch nochmal etwas leiser.

Brenner:

3. Grafik und Multimedia

Grafikkarte: Hier fällt es mir schwer, Empfehlungen auszusprechen. Da ich mich nicht unbedingt zu den Hardcore-Gamern zähle, kümmere ich mich nicht so recht um die Spitzen-Grafikkarten, da die mir zu teuer sind. Wichtig ist, auf einen DVI-Ausgang zu achten, damit man auch digital angesteuerte Flach-Displays anschließen kann. Auch TV-Ein- und Ausgänge sind u.U. sinnvoll.

Soundkarte: Für den Durchschnitts-User reichen die mittlerweile sehr verbreiteten OnBoard-Soundkarten, die Qualität reicht zum mal-eben Musik hören und für Spiele. Auch Sourround-Sound ist möglich. Wer allerdings eher auf etwas anspruchsvolleren Audio-Genuss steht oder gar selbst Audio-Verarbeitung am PC betreiben möchte, sollte doch zu einer "richtigen" Soundkarte greifen, zum Beispiel von Creative oder Terratec. In diesem Zusammenhang sollte klar sein, dass eine Soundkarte für 25 Euro auch nicht wesentlich besser sein wird, als ihr Onboard-Pendant.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. September 2005 )
 

© Christoph Niklas 1999-2005